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<title>Fort Prinz Karl</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fort Prinz Karl</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p>Das <b>Fort Prinz Karl</b> ist das einzige weitgehend erhaltene <a href="Fort" title="Fort">Fort</a> des äußeren Fortgürtels der <a href="Landesfestung_Ingolstadt" title="Landesfestung Ingolstadt">Bayerischen Landesfestung Ingolstadt</a>. Es befindet sich nordöstlich von <a href="Ingolstadt" title="Ingolstadt">Ingolstadt</a> auf dem Großen Weinberg südlich der kleinen Ortschaft <a href="Katharinenberg_(Gro%C3%9Fmehring)" title="Katharinenberg (Großmehring)">Katharinenberg</a>, einem Gemeindeteil der <a href="Gemeinde_(Deutschland)" title="Gemeinde (Deutschland)">Gemeinde</a> <a href="Gro%C3%9Fmehring" title="Großmehring">Großmehring</a> im <a href="Landkreis_Eichst%C3%A4tt" title="Landkreis Eichstätt">Landkreis Eichstätt</a> von <a href="Oberbayern" title="Oberbayern">Oberbayern</a>. Benannt ist es nach <a href="Karl_von_Bayern" title="Karl von Bayern">Prinz Karl von Bayern</a>.
</p><p>Die Anlage ist unter der <a href="Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Gro%C3%9Fmehring" title="Liste der Baudenkmäler in Großmehring">D-1-76-129-18</a> als <a href="Baudenkmal" title="Baudenkmal">Baudenkmal</a> verzeichnet. Ebenso wird sie als <a href="Bodendenkmal" title="Bodendenkmal">Bodendenkmal</a> unter der <a href="Liste_der_Bodendenkm%C3%A4ler_in_Gro%C3%9Fmehring" title="Liste der Bodendenkmäler in Großmehring">Aktennummer D-1-7235-0068</a> als „Befestigung der späten Neuzeit (Teil der Landesfestung Ingolstadt: Fort Prinz Karl)“ geführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Ingolstadt besaß bereits im Mittelalter starke Befestigungsanlagen. Nach der kampflosen Übergabe der Stadt an <a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoleon Bonaparte</a> ließ dieser den größten Teil dieser Anlagen im Jahr 1800 jedoch <a href="Schleifung" title="Schleifung">schleifen</a>.
</p><p>Das 1806 neu entstandene <a href="K%C3%B6nigreich_Bayern" title="Königreich Bayern">Königreich Bayern</a> suchte unter <a href="Maximilian_I._Joseph_(Bayern)" class="mw-redirect" title="Maximilian I. Joseph (Bayern)">König Max I. Joseph</a> einen zentralen Waffenplatz, eine gesicherte Sammel- und Lagerstätte für die <a href="Bayerische_Armee" title="Bayerische Armee">bayerische Armee</a> vor zukünftigen Feldzügen sowie ein geschütztes Lager für die Regeneration nach „unglücklich verlaufenen Feldzügen“; die Entscheidung fiel auf Ingolstadt. Aus finanziellen Gründen konnten die konkreten Planungen jedoch erst unter <a href="Ludwig_I._(Bayern)" title="Ludwig I. (Bayern)">König Ludwig I.</a> aufgenommen werden.
</p><p>Nach dem <a href="Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg" title="Deutsch-Französischer Krieg">Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71</a> wurde klar, dass die inzwischen in und um Ingolstadt entstandenen Befestigungen nicht mehr ausreichten, um die Stadt sowie die beiden Bahnhöfe vor moderner, weit reichender <a href="Artillerie" title="Artillerie">Artillerie</a> zu schützen. Daher wurde zusätzlich ein vorgeschobener Fortgürtel errichtet. Insgesamt wurden dabei in einem Abstand von fünf bis acht Kilometern zum Stadtzentrum sieben Zwischenwerke und neun Außenforts neu gebaut.
</p><p>Auf dem Großen Weinberg, südlich von Katharinenberg, entstand das „Fort VI“. Baubeginn war im März 1877, Ende November 1881 war das Fort weitgehend fertiggestellt; kleinere Restarbeiten dauerten jedoch noch bis Mitte des folgenden Jahres an. Die offizielle Übergabe an das <i>königliche Festungs-Gouvernement</i> erfolgte am 27. Oktober 1882.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau_des_Forts">Aufbau des Forts</h2></div>
<p>Im Wesentlichen handelt es sich beim Fort VI um ein <a href="Biehler-Fort" title="Biehler-Fort">Biehler’sches Normalfort</a>. Die Spitze ist nach Ost-Nordost ausgerichtet. Das Fort misst etwa 300 Meter in der Breite und ca. 180 Meter in Längsrichtung.
</p><p>Da das Fort von der Feindseite möglichst nicht sichtbar und gegen direkten Beschuss geschützt sein sollte, mussten weite Teile des Forts in das <a href="Dolomit_(Gestein)" title="Dolomit (Gestein)">Dolomitgestein</a> auf der Kuppe des Großen Weinbergs gesprengt werden. Das Mauerwerk wurde mit <a href="Mauerziegel" title="Mauerziegel">Ziegeln</a> oder <a href="Naturstein" title="Naturstein">Naturstein</a> errichtet.
</p><p>Das Fort VI besitzt wie die übrigen nördlich der Donau einen trockenen <a href="Festungsgraben" class="mw-redirect" title="Festungsgraben">Graben</a>. Dieser ist 7 Meter breit, ca. 5 Meter tief und an den <i>Facen</i> und <i>Flanken</i> gegen das Fort hin durch eine frei stehende Mauer begrenzt.
</p><p>An der Spitze des Forts befindet sich in der <a href="Eskarpemauer" title="Eskarpemauer">Eskarpemauer</a> (der festungsseitigen Grabenmauer) eine <a href="Kaponniere" title="Kaponniere">Saillantkaponniere</a>, von der aus der Graben in beiden Richtungen der Länge nach mit je zwei Geschützen vom Kaliber 9 cm <a href="Bestreichen" title="Bestreichen">bestrichen</a> werden konnte (<a href="Grabenstreiche" title="Grabenstreiche">Grabenstreiche</a>). Die beiden Gräben an der linken und rechten <a href="Flanke_(Milit%C3%A4r)" title="Flanke (Militär)">Flanke</a> konnten durch je eine <i>Schulterkaponniere</i> bestrichen werden. Diese verfügten im oberen Stockwerk ebenfalls über je zwei Geschütze und im unteren über <a href="Schie%C3%9Fscharte" title="Schießscharte">Schießscharten</a> für die Infanterie.
</p><p>Das Fort war zunächst als reines Artilleriefort konzipiert, in dem die Infanterie nur eine untergeordnete Rolle spielte. Im Kriegsfall war es für eine Besatzung von ca. 600 Mann ausgelegt. Die Bewaffnung bestand ursprünglich aus den bereits erwähnten 8 Geschützen in <a href="Kasematte" title="Kasematte">Kasematten</a> zur Nahverteidigung sowie über 22 Geschützen, die oberirdisch zwischen <a href="Traverse_(Festungsbau)" title="Traverse (Festungsbau)">Traversen</a> aufgestellt waren.
</p><p>Die dem Feind abgewandte Seite des Forts, die so genannte <i>Kehle</i>, die nicht durch direkten Artilleriebeschuss gefährdet schien, wurde als zweistöckiges Gebäude ausgeführt. Hier war die Besatzung des Forts untergebracht. Neben dieser <i>Kehlkaserne</i> existierte eine weitere Kaserne in der Spitze des Forts, die jedoch nur im Kriegsfall belegt werden sollte.
</p><p>Das Fort verfügte auch über einen eigenen Brunnen mit einem genieteten Wasserreservoir.
</p><p>Entlang der Verbindungsstraßen in der Umgebung des Forts wurden <a href="Pappeln" title="Pappeln">Pappeln</a> gepflanzt, um im Kriegsfall die Bewegungen eigener Truppen vor feindlichen <a href="Sp%C3%A4her" class="mw-redirect" title="Späher">Spähern</a> zu verbergen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Modernisierung">Modernisierung</h2></div>
<p>Bereits wenige Jahre nach seiner Fertigstellung waren Befestigungsanlagen wie das Fort VI durch die immer durchschlagskräftigeren <a href="Brisanzgranate" title="Brisanzgranate">Brisanzgranaten</a> der Artillerie zunehmend gefährdet. Ganz besonders galt dies für die offen aufgestellten Geschütze. Es wurden daher umfangreiche Verstärkungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Angriff genommen.
</p><p>Das Fort sollte nunmehr vor allem mit Infanterie bemannt werden; für die schwere Artillerie wurden seitlich der ursprünglichen Anlagen besser gepanzerte Anschlussbatterien gebaut. Beim Fort VI wurden die inneren Anschlussbatterien 1888/89, die rechte äußere Batterie 1889/90 errichtet. Eine linke äußere Anschlussbatterie ließ das im Norden zur Ortschaft Katharinenberg hin steil abfallende Gelände nicht zu. 1895/96 erfolgte nochmals ein Umbau der inneren Anschlussbatterien.
</p><p>Die Überdeckung der Kasemattgewölbe wurde durch zusätzliche Beton- und Sandschichten verstärkt. Diese Arbeiten dauerten beim Fort VI vom 14. September 1889 bis zum 31. Mai 1892. Allerdings wurden diese Arbeiten nicht mehr zu Ende geführt. Im linken Teil der Kehlkaserne ist der Übergang vom verstärkten zum unverstärkten Teil noch deutlich am Verlauf der Fassadenoberkante zu erkennen. Die Fenster der Kehlkaserne bekamen eiserne Fensterläden, die im Falle von feindlichem Artilleriebeschuss Schutz gegen Granatsplitter bieten sollten. Um den Materialtransport für die Verstärkungsbauten zu erleichtern, wurde 1889 eine <a href="Feldbahn" title="Feldbahn">Feldbahn</a> (System <a href="August_Haarmann" title="August Haarmann">Haarmann</a>) vom Lokalbahnhof zu den Forts VI und Va sowie zum Zwischenwerk <a href="Gro%C3%9Fmehring" title="Großmehring">Großmehring</a> errichtet.
</p><p>Um 1890 wurde im Fort VI ein großer <a href="Backofen" title="Backofen">Backofen</a> eingebaut, da man zu der Erkenntnis gelangt war, dass im Falle eines feindlichen Angriffs der Nachschub von Brot aus der zentralen Kriegsbäckerei in Ingolstadt nicht mehr hätte gewährleistet werden können.
</p><p>1891/92 wurde das Fort nach französischem Vorbild mit einem Gitterzaun umgeben, um die <a href="Sturmfreiheit" class="mw-disambig" title="Sturmfreiheit">Sturmfreiheit</a> zu verbessern.
</p><p>1893 erhielt das Fort darüber hinaus zwei <a href="Panzerkuppel" title="Panzerkuppel">gepanzerte, drehbare Beobachtungsstände</a>, die vom <a href="Grusonwerk" title="Grusonwerk">Grusonwerk</a> in <a href="Buckau_(Magdeburg)" title="Buckau (Magdeburg)">Buckau</a> bezogen wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bildergalerie">Bildergalerie</h2></div>
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<div class="gallerytext">Kehlkaserne; die Fenster im Vordergrund besitzen eiserne Fensterläden</div>
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<div class="gallerytext">Linker Teil der Kehlkaserne; am rechten Bildrand ist der Übergang vom verstärkten zum unverstärkten Teil des Forts erkennbar</div>
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<div class="gallerytext">Saillantkaponniere, am äußeren Grabenrand die 1891/92 errichteten Sturmgitter</div>
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<div class="gallerytext">Saillantkaponniere, rechts die frei stehende Mauer</div>
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<div class="gallerytext">Rechte Schulterkaponniere, ebenfalls mit frei stehender Mauer</div>
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<div class="gallerytext">Linke Schulterkaponniere mit Sturmgittern im Vordergrund</div>
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<div class="gallerytext">Blick entlang des linken Flankengrabens auf die linke Schulterkaponniere</div>
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<div class="gallerytext">Blick nach Südwesten über das Fort</div>
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<div class="gallerytext">Backofen</div>
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<div class="gallerytext">Gepanzerter, drehbarer Beobachtungsstand</div>
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<div class="gallerytext">Toiletten für die Offiziere</div>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Toiletten für die Mannschaftsgrade</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Namensgebung">Namensgebung</h2></div>
<p>Erst dreizehn Jahre nach seiner Fertigstellung erhielt das Fort VI einen eigenen Namen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Zum ehrenden Gedächtnis Meines in Gott ruhenden Oheims, des um die Armee so hochverdienten, langjährigen Feldmarschalls Prinzen <a href="Karl_von_Bayern" title="Karl von Bayern">Karl von Bayern</a>, Königlicher Hoheit, bestimme ich aus Anlaß der 100-jährigen Wiederkehr Höchstdessen Geburtstages, daß vom 7. Juli 1895 an das Fort VI in der <a href="Landesfestung_Ingolstadt" title="Landesfestung Ingolstadt">Festung Ingolstadt</a> den Namen „Prinz Karl“ führe.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card"><a href="Luitpold_von_Bayern" title="Luitpold von Bayern">Prinzregent Luitpold von Bayern</a>, 4. Juli 1895</span>: <cite style="font-style:normal">zitiert nach Bauer, Karl</cite><sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Die Umbenennung wurde mit Garnisons-Wachparaden und 50 <a href="Salutschuss" title="Salutschuss">Salutschüssen</a> gefeiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nutzung_im_20._und_21._Jahrhundert">Nutzung im 20. und 21. Jahrhundert</h2></div>
<p>Im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> wurde das Fort Prinz Karl zur Unterbringung von <a href="Kriegsgefangenschaft" class="mw-redirect" title="Kriegsgefangenschaft">Kriegsgefangenen</a> genutzt, wobei die Belegungszahlen stark schwankten. So waren im März 1915 im Fort Prinz Karl 1131 Franzosen untergebracht, während es im Dezember 1916 nur noch mit 200 Offizieren belegt war. Kurz nach Kriegsende wurden im Fort etwa 300 <a href="Spartakisten" class="mw-redirect" title="Spartakisten">Spartakisten</a> inhaftiert. Der letzte <a href="Politischer_Gefangener" title="Politischer Gefangener">politische Gefangene</a> wurde am 25. Juli 1919 abtransportiert. Anfang der 1920er Jahre wurde das Fort Prinz Karl außerdem als <a href="Abschiebehaft#Geschichte" class="mw-redirect" title="Abschiebehaft"><i>Ausländer-Sammellager</i></a> genutzt.
</p><p>Im Jahre 1937 wurde die Festung Ingolstadt endgültig aufgelassen. Die permanenten Forts gingen in die Verwaltung des <a href="Heereszeugamt" title="Heereszeugamt">Heereszeugamtes</a> über und dienten der <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> bis 1945 meist als Munitionsdepot oder zur <a href="Laborierung" title="Laborierung">Laborierung</a> von Munition, so auch das Fort Prinz Karl.
</p><p>Nach Kriegsende wurden die meisten Befestigungsanlagen rund um Ingolstadt durch die <a href="Amerikanische_Besatzungszone" title="Amerikanische Besatzungszone">US-Besatzungsmacht</a> gesprengt. Das Fort Prinz Karl blieb als einziges erhalten – vermutlich, da bei einer Sprengung aufgrund der großen Mengen von eingelagerter Munition die nahe Ortschaft Katharinenberg zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden wäre.
</p><p>Bis 1973 nutzte die <a href="Bundeswehr" title="Bundeswehr">Bundeswehr</a> das Fort Prinz Karl als Munitionsdepot. Heute beherbergt es das <a href="Kampfmittelr%C3%A4umdienst" title="Kampfmittelräumdienst">Sprengkommando</a> Ingolstadt. Das Innere des Forts kann nur im Rahmen von Sonderführungen besichtigt werden.
</p><p>Seit 1999 wurde das unter Denkmalschutz stehende Fort in mehreren Abschnitten teilweise <a href="Sanierung_(Bauwesen)" title="Sanierung (Bauwesen)">saniert</a>, um zumindest die gröbsten Schäden (vor allem durch Feuchtigkeit) zu beseitigen und die weitere Zerstörung von originaler Bausubstanz zu verhindern.
</p><p>Seit 2016 bietet das <a href="Bayerisches_Armeemuseum" title="Bayerisches Armeemuseum">Bayerische Armeemuseum</a> regelmäßig Führungen im Fort an.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Karl Bauer: <i>Fort Prinz Karl – Das Fort Nr. VI der Königlich Bayerischen Hauptlandesfestung Ingolstadt</i> (Globulus Sonderband III/2009), 2. Auflage, Polygon-Verlag, Eichstätt 2009, S. 190, ISBN 978-3-928671-56-9.</li>
<li>Gerhard Wickern, Eduard Eiser: <i>Die Bayerische Landesfestung Ingolstadt / Teil II: Der Vorwerks- und Fortgürtel</i>, Förderverein Bayerische Landesfestung Ingolstadt (Hrsg.), espresso-Verlag, Ingolstadt 2010, ISBN 978-3-9812964-8-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Fort_Prinz_Karl?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Fort Prinz Karl</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.festungingolstadt.de/">Website des Fördervereins Bayerische Landesfestung Ingolstadt</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stbain.bayern.de/hochbau/projekte/fortprinzkarl.php">Seite des Städtischen Bauamts Ingolstadt (mit Grundriss des Forts)</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.grossmehring.de/index.php?id=1298,95">Seite der Gemeinde Großmehring (mit Luftbild des Forts und Geschichte der Landesfestung)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Karl Bauer: <i>Fort Prinz Karl – Das Fort Nr. VI der Königlich Bayerischen Hauptlandesfestung Ingolstadt</i> (Globulus Sonderband III/2009), 2. Auflage, Polygon-Verlag, Eichstätt 2010, ISBN 978-3-928671-56-9</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.armeemuseum.de/fort-prinz-karl"><i>Unterseite des Bayerischen Armeemuseums zu den Exkursionen ins Fort Prinz Karl.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 5. Oktober 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFort+Prinz+Karl&rft.title=Unterseite+des+Bayerischen+Armeemuseums+zu+den+Exkursionen+ins+Fort+Prinz+Karl&rft.description=Unterseite+des+Bayerischen+Armeemuseums+zu+den+Exkursionen+ins+Fort+Prinz+Karl&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.armeemuseum.de%2Ffort-prinz-karl"> </span></span>
</li>
</ol>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */
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<span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Burgen und Schlösser im <a href="Landkreis_Eichst%C3%A4tt" title="Landkreis Eichstätt">Landkreis Eichstätt</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><b>Schlösser:</b>
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<a href="Schloss_Hofstetten" title="Schloss Hofstetten">Schloss Hofstetten</a> |
<a href="Schloss_Inching" title="Schloss Inching">Schloss Inching</a> |
<a href="Schloss_K%C3%B6sching" title="Schloss Kösching">Schloss Kösching</a> |
<a href="Schloss_Lenting" title="Schloss Lenting">Schloss Lenting</a> |
<a href="Schloss_Neuenhinzenhausen" title="Schloss Neuenhinzenhausen">Schloss Neuenhinzenhausen</a> |
<a href="Schloss_Oberdolling" title="Schloss Oberdolling">Schloss Oberdolling</a> |
<a href="Schloss_Offendorf" title="Schloss Offendorf">Schloss Offendorf</a> |
<a href="Schloss_Pf%C3%BCnz" title="Schloss Pfünz">Schloss Pfünz</a> |
<a href="Prandtenhof" title="Prandtenhof">Prandtenhof</a> (Rablbauernhof) |
<a href="Schloss_Sandersdorf" title="Schloss Sandersdorf">Schloss Sandersdorf</a> |
<a href="Schloss_Sch%C3%B6nbrunn_(Denkendorf)" class="mw-redirect" title="Schloss Schönbrunn (Denkendorf)">Schloss Schönbrunn</a> |
<a href="Schloss_Titting" title="Schloss Titting">Schloss Titting</a> |
<a href="Schloss_Wackerstein" title="Schloss Wackerstein">Schloss Wackerstein</a> |
<a href="Schloss_Westerhofen" title="Schloss Westerhofen">Schloss Westerhofen</a>
</p><p><b>Burgen und Ruinen:</b>
<a href="Burgruine_Adlerstein" title="Burgruine Adlerstein">Burgruine Adlerstein</a> |
<a href="Burg_Altmannstein" title="Burg Altmannstein">Burgruine Altmannstein</a> |
<a href="Burg_Arnsberg_(Altm%C3%BChltal)" title="Burg Arnsberg (Altmühltal)">Burgruine Arnsberg</a> |
<a href="Burg_Brunneck" title="Burg Brunneck">Burgruine Brunneck</a> |
<a href="Burg_Dollnstein" title="Burg Dollnstein">Burgruine Dollnstein</a> |
<a href="Burg_Erlhof" title="Burg Erlhof">Burg Erlhof</a> |
<a href="Burgruine_Ettling" title="Burgruine Ettling">Burgruine Ettling</a> (Burg Oettling) |
<a href="Burgstall_Hagenhill" title="Burgstall Hagenhill">Burgruine Hagenhill</a> |
<a href="Burg_Kipfenberg" title="Burg Kipfenberg">Burg Kipfenberg</a> |
<a href="Burgruine_Konstein" title="Burgruine Konstein">Burgruine Konstein</a> |
<a href="Burg_Krugsburg" title="Burg Krugsburg">Burg Krugsburg</a> (Burg Krußburg) (abgegangen) |
<a href="Burg_M%C3%B6rnsheim" title="Burg Mörnsheim">Burgruine Mörnsheim</a> |
<a href="Burgstall_Morsbach" title="Burgstall Morsbach">Burg Morsbach</a> (abgegangen) |
<a href="Burg_Nassenfels" title="Burg Nassenfels">Burg Nassenfels</a> |
<a href="Burg_Neuenstein_(Walting)" title="Burg Neuenstein (Walting)">Burg Neuenstein</a> (abgegangen) |
<a href="Burg_Pfalzpaint" title="Burg Pfalzpaint">Burgruine Pfalzpaint</a> |
<a href="Burg_Rauenw%C3%B6rth" title="Burg Rauenwörth">Burg Rauenwörth</a> (abgegangen) |
<a href="Burg_Rieshofen" title="Burg Rieshofen">Burgruine Rieshofen</a> |
<a href="Burg_Rumburg" title="Burg Rumburg">Burgruine Rumburg</a> |
<a href="Burg_Rundeck" title="Burg Rundeck">Burgruine Rundeck</a> (Burg Stossenberg) |
<a href="Burg_Wellheim" title="Burg Wellheim">Burgruine Wellheim</a> |
<a href="Ruine_Wielandstein_(Wellheim)" title="Ruine Wielandstein (Wellheim)">Burgruine Wielandstein</a> |
<a href="Willibaldsburg" title="Willibaldsburg">Willibaldsburg</a>
</p><p><b>Festungen:</b>
<a class="mw-selflink selflink">Fort Prinz Karl</a>
</p><p><b>Turmhügelburgen:</b>
<a href="Burgruine_Gensberg" title="Burgruine Gensberg">Burgruine Gensberg</a> |
<a href="Turmh%C3%BCgel_Rothenberg" title="Turmhügel Rothenberg">Turmhügel Rothenberg</a>
</p><p><b>Herrensitze:</b>
<a href="Domherrensitz_Sp%C3%A4thscher_Hof" title="Domherrensitz Späthscher Hof">Domherrensitz Späthscher Hof</a>
</p><p><b>Burgställe (abgegangene unbekannte Burgen):</b>
<a href="Burgstall_Althexenagger" title="Burgstall Althexenagger">Burgstall Althexenagger</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Arzberg" title="Abschnittsbefestigung Arzberg">Abschnittsbefestigung Arzberg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Auf_der_R%C3%B6merburg" title="Abschnittsbefestigung Auf der Römerburg">Abschnittsbefestigung Auf der Römerburg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Brand" title="Abschnittsbefestigung Brand">Abschnittsbefestigung Brand</a> |
<a href="Burgstall_Bruckhof" title="Burgstall Bruckhof">Burgstall Bruckhof</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Burgstall_(Altmannstein)" title="Abschnittsbefestigung Burgstall (Altmannstein)">Abschnittsbefestigung Burgstall (Altmannstein)</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Die_Kuchel" title="Abschnittsbefestigung Die Kuchel">Abschnittsbefestigung Die Kuchel</a> |
<a href="Burgstall_Ettling" title="Burgstall Ettling">Burgstall Ettling</a> |
<a href="Burgstall_Harlanden" title="Burgstall Harlanden">Burgstall Harlanden</a> |
<a href="Burgstall_Hubertusfelsen" title="Burgstall Hubertusfelsen">Burgstall Hubertusfelsen</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_H%C3%BCnenring" title="Abschnittsbefestigung Hünenring">Abschnittsbefestigung Hünenring</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Hutsteine" title="Abschnittsbefestigung Hutsteine">Abschnittsbefestigung Hutsteine</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Kalkofen" title="Abschnittsbefestigung Kalkofen">Abschnittsbefestigung Kalkofen</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Kesselberg" title="Abschnittsbefestigung Kesselberg">Abschnittsbefestigung Kesselberg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Kirchberg" title="Abschnittsbefestigung Kirchberg">Abschnittsbefestigung Kirchberg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Kottingw%C3%B6rth" title="Abschnittsbefestigung Kottingwörth">Abschnittsbefestigung Kottingwörth</a> |
<a href="Burgstall_Lenting" title="Burgstall Lenting">Burgstall Lenting</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Mallburg" title="Abschnittsbefestigung Mallburg">Abschnittsbefestigung Mallburg</a> |
<a href="Burgstall_Michaelsberg" title="Burgstall Michaelsberg">Burgstall Michaelsberg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_M%C3%B6rnsheim" title="Abschnittsbefestigung Mörnsheim">Abschnittsbefestigung Mörnsheim</a> |
<a href="Burgstall_Obereichst%C3%A4tt" title="Burgstall Obereichstätt">Burgstall Obereichstätt</a> |
<a href="Burgstall_Ottersdorf" title="Burgstall Ottersdorf">Burgstall Ottersdorf</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Pf%C3%BCnz" title="Abschnittsbefestigung Pfünz">Abschnittsbefestigung Pfünz</a> |
<a href="Burgstall_Saufelsen" title="Burgstall Saufelsen">Burgstall Saufelsen</a> |
<a href="Ringwall_Schellenburg" title="Ringwall Schellenburg">Ringwall Schellenburg</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Schneckenberg" title="Abschnittsbefestigung Schneckenberg">Abschnittsbefestigung Schneckenberg</a> |
<a href="Burgstall_Torfelsen" title="Burgstall Torfelsen">Burgstall Torfelsen</a> |
<a href="Abschnittsbefestigung_Walting" title="Abschnittsbefestigung Walting">Abschnittsbefestigung Walting</a> |
<a href="Burgstall_Wieseck" title="Burgstall Wieseck">Burgstall Wieseck</a>
</p><p><b>Wehrkirchen:</b>
<a href="St._Michael_(Biberbach)" title="St. Michael (Biberbach)">St. Michael</a> (Biberbach) |
<a href="Wehrkirche_Emsing" title="Wehrkirche Emsing">St. Martin</a> (Emsing) |
<a href="Wehrkirche_Gungolding" title="Wehrkirche Gungolding">Mariä Himmelfahrt</a> (Gungolding) |
<a href="St._Margaretha_(Irfersdorf)" title="St. Margaretha (Irfersdorf)">St. Margaretha</a> (Irfersdorf) |
<a href="St._Ulrich_(Kevenh%C3%BCll)" title="St. Ulrich (Kevenhüll)">St. Ulrich</a> (Kevenhüll) |
<a href="Kirchenburg_Kinding" title="Kirchenburg Kinding">Kirchenburg Kinding</a> |
<a href="St._Vitus_(Kottingw%C3%B6rth)" title="St. Vitus (Kottingwörth)">St. Vitus</a> (Kottingwörth) |
<a href="Wehrkirche_M%C3%B6ckenlohe" title="Wehrkirche Möckenlohe">Mariä Himmelfahrt</a> (Möckenlohe) |
<a href="Wehrkirche_Pfahldorf" title="Wehrkirche Pfahldorf">St. Johannes Baptist</a> (Pfahldorf) |
<a href="St._Brigida_(Preith)" title="St. Brigida (Preith)">St. Brigida</a> (Preith) |
<a href="Wehrkirche_Walting" title="Wehrkirche Walting">St. Johannes Evangelist</a> (Walting) |
<a href="Wehrkirche_Wolkertshofen" title="Wehrkirche Wolkertshofen">St. Quirinus</a> (Wolkertshofen)
</p>
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</div></div>
<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">48.7869</span><span class="longitude">11.526</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:48.7869,11.526"><span title="Breitengrad">48° 47′ 12,8″ <abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">11° 31′ 33,6″ <abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
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